Donnerstag, 15. September 2016

Verliebt in Wolkenlos von Schwalbenliebe und Burda Rock


In meinem Urlaub konnte ich auch endlich neue Schnittmuster ausprobieren, auf die ich mich schon richtig gefreut habe. Zum Einen hatte ich bei einem Besuch im Frühjahr einen gepunkteten Baumwollstoff beim Stoffkränzchen in Radevormwald gekauft, den ich unbedingt in einen leicht schwingenden Rock vernähen wollte. Nach einer gefühlt unendlichen Suche nach einem passenden Schnittmuster bin ich dann doch in unseren Stoffladen vor Ort gegangen und die persönliche Beratung hat sich mal wieder bewährt. Die Ladeninhaberin hat mir den Burda-Schnitt Nr. 6904 empfohlen und ich habe mich für Variante B entschieden.



Die Form gefällt mir sehr gut. Das Nähen war auch nicht schwer, lediglich das Einnähen des nahtverdeckten Reißverschlusses sollte ich noch einmal üben ;-) Bei der Auswahl der richtigen Größe war ich zuerst verunsichert. Das Abmessen meiner Körpermaße ergab beim Schnittmuster die Größe 46 - normalerweise trage ich 38/40, das wollte ich also nicht so ganz einsehen ;-) Also habe ich mal wieder zu einem passenden Kleidungsstück gegriffen und es auf das Schnittmuster gelegt und tadaaa: Ich lag zwischen 38 und 40. Um sicher zu gehen, habe ich den Rock in Größe 40 genäht, wobei das im Nachhinein ein bisschen zu groß ist, aber es geht noch. Den nächsten werde ich auf jeden Fall kleiner zuschneiden.


Das mit der Hüftpasse gefällt mir sehr gut. Bei diesem Muster lässt es sich leider nicht so gut erkennen. Die Länge ist auch optimal. Der Rock geht knapp übers Knie und ist somit für alle Gelegenheiten geeignet.

Das Oberteil ist nach dem Schnittmuster "Wolkenlos" von Schwalbenliebe. Mir gefällt der besondere Ausschnitt sehr, er erinnert an ein Dirndl und macht ein schönes Dekolleté.


Auch hier habe ich die Größe 40 zugeschnitten und das nächste Shirt kann auch definitiv verkleinert werden: Die Schultern sind etwas weit, unter den Armen ist zu viel Platz, sowie auch an den Seiten und am Saum. Durch den relativ festen Jersey steht es deswegen bei Röcken etwas ab, mit einer Jeans ist es aber wiederum okay. Der Ausschnitt wird mit einem Beleg genäht - ich glaube das mache ich jetzt öfter! Allerdings werde ich beim nächsten Mal auch den Beleg verschmälern. Laut Schnittmuster ist der Beleg ziemlich breit und geht momentan bis zur Hälfte über die Brust. Der hintere Beleg stülpt sich auf Grund der Breite beim Anziehen auch nach außen, das muss man immer erst richten und stört somit auch. Beim nächsten Shirt werde ich den Beleg stark verschmälern. Außerdem werde ich den Beleg vorne und hinten erst einmal miteinander verbinden sowie das Vorder- und Rückteil miteinander verbinden und dann den Beleg annähen. In der Anleitung soll man den vorderen Beleg an das Vorderteil nähen, den hinteren Beleg an das Rückenteil und dann alles an den Schultern vernähen. Dadurch sieht man an den Schultern aber die versäuberten Nähte. Wenn man den Beleg komplett an die an den Schultern zusammengenähten Hauptteile näht, werden die Nähte versteckt und es sieht alles sauberer aus. Das werde ich auf jeden Fall ändern. Aber man muss ja erst einmal alles Schritt für Schritt nähen, damit man weiß, wie man es eventuell verbessern kann.

Ich finde das Shirt auf jeden Fall toll und habe für mein nächstes jedenfalls schon den richtigen Stoff zu Hause.

Am Wochenende geht es zum Lillestoff Festival und ich bin gespannt, was mich erwarten wird. Meine Tage sind mit zwei Workshops (Bluse und Kleid nähen) auf jeden Fall gut ausgelastet ;-)

Verlinkt bei RUMS.

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